Osteopathie im Medizin Centrum Santanyí

OSTEOPATHIE         DER GANZE MENSCH

Die Osteopathin Iris Schlüter steht Ihnen ab 2018 im Medizin Centrum Santanyi zur Verfügung.

Als examinierte Osteopathin arbeitet sie mit ihrem Mann dem Orthopäden Dr. Manfred Schlüter im Medizin Centrum Santanyí zusammen.

Einen Termin vereinbaren Sie bitte mit Frau Iris Schlüter unter

(+34) 682 677 759

oder per Mail osteopathie@medizincentrumsantanyi.com

Osteopathie

Physiotherapie

Manualtherapeutin,

Physiotherapie auf neurologischer Basis (PNF, Bobath)

Medizinischer Trainigstherapie

Was ist die Osteopathie ?

Die Osteopathie ist eine Form der Medizin, durch die die Schulmedizin sinnvoll ergänzt wird. Immer mehr Fachärzte arbeiten daher mit Osteopathen eng zusammen.

Vorausgesetzt,  alle Strukturen des menschlichen Körpers sind gut beweglich und daher auch gut versorgt, geht die Osteopathie davon aus, dass der Körper in der Lage ist, sich selbst zu regulieren und zu heilen. Der promovierte Mediziner Dr. med Eckard von Hirschhausen hat diese Fähigkeit anhand eines,  natürlich nur sinnbildlichen Beispiels verdeutlicht.

Wenn Sie sich mit einer Büroklammer einen kleinen Ritz in die Haut machen und dies auch mit einem harten Gegenstand am Lack ihre Fahrzeuges, dann können sie nach drei Tagen den Unterschied hinsichtlich der Selbstheilungsfähigkeit des menschlichen Körpers mit eigenen Augen sehen.

Um diese Selbstheilungsfähigkeit des Körpers aufrecht zu erhalten, bezieht sich die Osteopathie zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme.

Wichtig hierbei ist aus Sicht der Osteopathie das Zusammenspiel aller Faktoren. Jedes einzelne Teil des menschlichen Körpers benötigt für das optimale Funktionieren Bewegungsfreiheit. Die kleinste Einengung dieser Bewegungsfreiheit kann zu Funktionsstörungen führen, die aber möglicherweise an ganz anderer Stelle des Körpers zum Tragen kommt. Mehrere kleine Fehlfunktionen können dann eine große Wirkung auf den Gesamtorganismus nach sich ziehen; es kommt zu Beschwerden.

Die Ostehopathie sucht nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper. Bei der ostehopathischen Behandlung  stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese sogenannte somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben.

Störungen des Wohlbefindens, der Bewegung, der körperlichen und seelischen Gesundheit haben oft nicht nur eine Ursache. Häufig können sie deshalb nicht einfach und auch nicht nachhaltig durch Beseitigung eines einzelnen Symptoms, durch Behandlung eines einzelnen Gelenkes oder Normalisierung eines einzelnen Laborwertes gebessert werden.

Hier arbeitet die Osteopathin an den Zusammenhängen, verbessert die Harmonie  von Körperfunktionen, Bewegung und Beweglichkeit.

Über Abbau von seelischen und körperlichen Spannungszuständen wird auch die Funktion der Organe günstig beeinflusst.

Der ganze Mensch kann sich erholen und gesund werden!

Der berufliche Werdegang von Iris Schlüter

Nach ihrer Anerkennung zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin 1992 hat Iris Schlüter weitere qualifizierte Ausbildungen zur Manualtherapeutin, Physiotherapie auf neurologischer Basis (PNF, Bobath) und Medizinischer Trainigstherapieerfolgreich abgeschlossen.

Nachdem Sie ein großes Rehazentrum geleitet hat, hat Sie sich 2004 in eigener Praxis mit angeschlossener Rehabilitationsabteilung in Leverkusen selbstständig gemacht.

In einem fünfjährigen Studium bei dem international anerkannten IFAO (Institut für angewandte Osteopathie) erwarb Sie schließlich die Fähigkeit Ihre vielen Spezialkenntnisse als examinierte Osteopathin in einem Gesamtkonzept zur  erfolgreichen Behandlung ihrer Patienten anzuwenden.

Ecksäulen der Osteopathie

Die bis heute noch gültigen Ecksäulen der Osteopathie wurden von Andrew Taylor Still (1828 – 1917) in drei wichtige Grundmerkmale eingeordnet.

1. Struktur und Funktion

Die harte Struktur der Knochen gibt dem Körper Halt, sorgt für Festigkeit und schützt vor Druck- oder Zugbelastung. Im Gegensatz hierzu steht der bewegliche Muskel, der sich zusammenziehen und dehnen kann. Erst diese flexible Fähigkeit des Muskels ermöglicht die Funktion, das wir unsere Knochen bewegen  können. Es ist daher jeweils die Funktion, die eine Struktur zu dem macht, was sie ist.

Ändert sich die Funktion, dann ändert sich zwangsläufig auch die Struktur.

Muskel, aber auch Knochen wachsen, wenn sie arbeiten müssen oder können. Wird nur einer dieser Bereiche nicht mehr benötigt oder vernachlässigt, schrumpfen und verkümmern beide Strukturen und die Funktionsfähigkeit wird eingeschränkt.

Gleiches gilt für alle anderen Strukturen des Körpers: ein Mehr an Funktion führt meist zu einem Mehr an Struktur und umgekehrt.

2. Untrennbare Einheit

Unser Organismus besteht aus unzähligen Zellen, die jeweils in Gruppen geordnet, die verschiedensten Aufgaben erledigen. So hat das Auge eine andere Aufgabe, als der Magen und beide legen eigentlich sehr weit auseinander. Was sie jedoch verbindet, sind Strukturen, die alle miteinander direkt oder indirekt zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden. Am Beispiel des Auges und des Magens wird verdeutlicht, das Faszien auch solche Strukturen verbinden, die funktionell nichts miteinander zu tun haben.

Faszien können auch Veränderungen wie etwa Funktionsstörungen übertragen, womit auch verständlich wird, warum Ursachen an einer Stelle des Körpers zu Beschwerden in ganz anderen Regionen des Körpers führen können. Die Osteopathie  behandelt daher nie die einzelnen Beschwerden oder Krankheiten, sondern immer den Patienten in seiner Gesamtheit.

3. Selbstheilungskräfte

Ist Gesundheit das Ziel, was wir erreichen wollen? Die Antwort muss hier ganz klar mit nein beantwortet werden. Denn die Gesundheit ist nicht das Ziel, sondern eine Art Gleichgewicht, was unser Körper halten will. Von einigen wenigen Ausnahmen mal abgesehen, sind wir grundsätzlich erst einmal gesund. Aufgrund der ständigen inneren und äußeren Einflüssen, die auf unseren Körper einwirken, erfordert dies für unseren Organismus ein Höchstmaß an Arbeit und Aufmerksamkeit, um genau dieses Gleichgewicht halten zu können. Gelingt dies, sind wir gesund, geht das Gleichgewicht verloren, werden oder sind wir krank. Aber selbst im Krankheitsfall versucht unser Körper ein neues Gleichgewicht wieder herzustellen. Mit anderen Worten, unser Körper versucht wieder gesund zu werden. Diese Fähigkeit verdanken wir den Selbstheilungskräften des Körpers. Ein Knochen wächst nach einem Bruch wieder zusammen, eine Wunde wird durch geronnenes Blut verschlossen, Bakterien werden eigenständig abgewehrt, durch Bildung von Antikörpern bei eine Viruserkrankung, wird zumeinen der Virus selbst bekämpft  zum andren sind wir nach diesem für den Körper sehr anstrengenden Prozess auch gegen diesen Virus zukünftig immun.

Bereits eine Bewegungseinschränkung einer Struktur kann früher oder später häufig die Ursache für Beschwerden und Erkrankungen sein, da die Struktur daran gehindert wird, richtig zu funktionieren.

Die Osteopathie versucht, diese, wenn auch nur kleinsten Bewegungseinschränkungen zu lösen, wodurch die Selbstheilungskräfte unterstützt werden, die dann voll wirken können.

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